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315 Grabmal Schumacher

Für die Familie seines Bruders, des Nationalökonomen Hermann Schumacher (1868-1952), entwarf Schumacher ein Grabmal, das zunächst nur seinem 1941 in der Sowjetunion gefallenen Neffen Ernst Schumacher als Kenotaph gewidmet war. Zwei pfeilerartige Bauteile rahmen eine ellipsenförmige Nische, in die eine Stele eingestellt ist. Eine Deckplatte mit rauhbelassener Sichtfläche schließt den Baukörper nach oben ab. Der flache Sockel kragt vor der Nische ellipsenförmig vor und erweitert damit die Standfläche für die Stele, die den Namen und die Lebensdaten des Gefallenen trägt und von einem Eichenlaubkranz bekrönt ist. Darüber befindet sich in der Nische, als Relief ausgearbeitet, das Wappen der Familie Schumacher mit Helmbuschzier und männlicher Figur. Das aus Kalksteinblöcken errichtete, klassisch-schlichte Grabmal wurde aufgrund seiner geschichtlichen und künstlerischen Bedeutung 1992 unter Denkmalschutz gestellt.

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Ort: Berlin, Städtischer Friedhof Dahlem, Königin-Luise-Straße 57, Abt. 26, Grabstelle 33/34
GLat: GLng: GZoom: 10


Baujahr:
1941


Auftraggeber:
Hermann Schumacher


Quellen:
Stellungnahme der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin, vom 22.10.1992.


Datensatz:

315 Grabmal Schumacher


Bearbeiter:
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Aktualisierungsdatum:
20.06.2017