Werkbeschreibung

Heute: Schule Fraenkelstraße

Die Volksschule am Schaudinnsweg zeigt am klarsten das System der neuen Hamburger Schulbauten. Der günstig geschnittene Bauplatz ermöglicht es, dem Gebäude einen einfachen Grundriss aus einem Hauptgebäude mit zweiseitig bebautem Mittelflur zu geben, an dem im rechten Winkel ein Flügelbau mit Turnhalle, Aula und Gymnastiksaal angebaut ist. Auf den fünf Vollgesschossen des Klassentraktes liegt ein sechstes Staffelgeschoß mit dem Zeichensaal, und der freie Teil des des Flachdaches dient als Terrasse für Gymnastik und Unterricht im Freien. Die Fassade wird durch eine regelmäßige Fenstereinteilung gegliedert. Vier Künstler wurden von Schumacher für die künstlerische Ausstattung beschäftigt: Franz Porsche übernahm die Farbgestaltung der Innenräume, Otto Thämer malte zwei Wandbilder rechts und links der Bühne in die Aula. Die Bronzefigur des Brunnens ist eine Arbeit von Karl Weinberger, während Hans Martin Ruwoldt die keramischen Tierfiguren rechts und links der Eingangstreppe fertigte.

>> link zu einem Artikel in der Deutschen Bauzeitung 66 (1932), H4. S. 65 ff. über „delibra.bg.polsl.pl“

>> link zu einer Reihe von historischen Fotos über „deutsche-digitale-bibliothek“

>> link zu einer Reihe von historischen Fotos (Fotograf: Dransfeld) des Baus über „commons.wikimedia.org“

Abbildung: cc-by-4.0 Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

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Ort
Hamburg-Barmbek, Schaudinnsweg/Fraenkelstraße

Baujahr
1929-30

Auftraggeber
Freie und Hansestadt Hamburg

Quellen
Deutsche Bauzeitung 65 (1931), H. 5/6, S. 65 ff.
Zustand
Werk erhalten
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295 Volksschule Schaudinnsweg

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