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269 Verlegung der Universität

Die ungelösten Erweiterungsfragen der in Citylage konzentrierten Universität waren für Schumacher der Anlass für Überlegungen zu ihrer Verlegung in ein unbebautes Gebiet in Groß-Borstel. Der Plan zeigt ausgedehnte Gebäudekomplexe und einen neuen botanischen Garten. Die Erschließung sollte über eine Verlängerung der Wilhelm-Metzger-Straße durch das Eppendorfer Moor geschehen; eine Anbindung an die City wäre über eine damals geplante „Flughafenlinie“ der Hochbahn möglich gewesen. Der Senat der Universität begrüßte der Plan, der aber infolge der Weltwirtschaftskrise nicht weiterverfolgt wurde.

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Ort: Hamburg-Groß-Borstel
GLat: GLng: GZoom: 10


Baujahr:
1928


Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg


Quellen:
StaH, Schumacher-Nachlaß 621 - 2; StaH, Jahresbericht des Hochbauwesens 1928; Fritz Schumacher: Die bauliche Zukunft der hamburgischen Universität. Hamburg 1928; ders.: Die Universität am Scheidewege. Zweite Denkschrift über die bauliche Zukunft der Hamburger Universität. Hamburg o. J. (1929); Schumacher: Selbstgespräche, S. 95 - 97; Jürgen Lafrenz: Die Universität in Planungen von der Weimarer Republik bis in das Dritte Reich. In: Ulrich Höhns (Hrsg.): Das ungebaute Hamburg. Hamburg 1992, S. 160 - 169.


Datensatz:

269 Verlegung der Universität


Bearbeiter:
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Aktualisierungsdatum:
14.06.2017