Datenbank:
Werkkatalog

238 Hilfsschule Eimsbüttel

Für die kleine, elf Klassen umfassende Schule für „Minderbegabte“ entwarf Schumacher einen kompakten dreigeschossigen Klinkerbau über einem Grundriss, den er schon vor dem Ersten Weltkrieg für die Hilfsschule Birkenau (1911) entwickelt hatte. Über dem dritten, leicht zurückgesetzten Geschoss mit verändertem Fensterrhythmus erhebt sich ein flaches Walmdach, das genau auf der Mauerkante aufsitzt. Vorstehende Klinkerstreifen über und unter den Fenstern geben dem Bau eine leicht horizontale Bewegung. Im Kontrast zur vornehmen Ruhe der Straßenfassade, hinter der sich die gleichartigen Klassenräume befinden, steht die Rückseite mit unregelmäßigen Anbauten, in denen sich verschiedene Funktionsräume abzeichnen: Treppenhaus, Toiletten sowie eine kleine Turnhalle mit darüber liegender Dachterrasse für Freiluftunterricht. Zwei Figuren am Eingang und Keramikreliefs sind Arbeiten von Karl Weinberger.

Abbildung: cc-by-4.0 Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

  1. Ein Bild aus Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 11.1927, H. 11 = S. 425-466, 13
    http://photo.mprove.net/dransfeld/schule.html?i=21

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




Kategorie:



Ort: Hamburg-Eimsbüttel, Bundesstraße
GLat: GLng: GZoom: 10


Baujahr:
1926-27


Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg


Quellen:
Neuere Hamburger Staatsbauten. In: Wasmuths Monatshefte für Baukunst 11 (1927), S. 447ff.: Hbg. u. s. Bauten 1918/29, S. 253, 383.


Datensatz:

238 Hilfsschule Eimsbüttel


Bearbeiter:
Autor


Aktualisierungsdatum:
14.06.2017