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212 Volksschule Ahrensburger Straße

212Schumacher legte das in Klinkern ausgeführte Schulgebäude als abschirmenden Riegel zwischen die Siedlung und den in den Winkel zweier Hauptstraßen gelegten Schulhof. Besonders auffällig ist der gleichmäßige „große Zug der konkaven Rundung“ (Schumacher: Selbstgespräche, S. 102), mit dem der fünfgeschossige Walmdachbau den Hof umschließt. Eine vertikale Ordnung aus kannelierten Backsteinhalbsäulen faßt die oberen drei Geschosse straff zusammen. Aula und Turnhalle befinden sich übereinander in einem querliegenden Anbau in der Mittelachse der Rückfront. Die monumentalisierte Fassade stieß zunächst auf lebhafte Bedenken und gefährdete die Genehmigung des Entwurfs durch die Bürgerschaft. Schumacher selbst sah seinen Bau, trotz der bereits vor 1914 gefundenen Form, als Auftakt einer „neuen Gesinnung, die sich nach dem Kriege für das Thema ‚Volksschule‘ durchsetzte.“

Abbildungen

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212skizze

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Quellen

Schumacher, Selbstgespräche, S. 102f
Schumacher, Architektonische Regungen der Nachkriegszeit,
in: Hamburg und seine Bauten 1918/29, S. 124
Deutsche Bauzeitung 60, 1926
Hamburg und seine Bauten 1918/29, S. 382
Julius Gebhard, Die Schule am Dulsberg, Jena 1927

Verweise

www.emil-krause-gymnasium.hamburg.de

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Kategorie:



Ort: Hamburg-Barmbek, Straßburger Straße/ Krausestraße
GLat: GLng: GZoom: 10


Baujahr:
1919-20


Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg


Quellen:



Datensatz:

212 Volksschule Ahrensburger Straße


Bearbeiter:
Autor


Aktualisierungsdatum:
14.06.2017