WK 190 (Frank: Reformkultur und Moderne)
Werkbeschreibung

Wie alle Schumacher-Schulen der Nach­kriegszeit hat auch die Volksschule Burgstraße einen außenliegenden Korridor mit einseitig angeordneten Klassenräumen. In dem vierge­schossigen Gebäude liegen die Flure nach Westen und die Klassenräume bis auf einige Ausnahmen nach Osten. Der Klinkerbau besteht im wesentlichen aus einem recht­eckigem Langhaus mit zwei kurzen Vorbauten für die Treppenhäuser an den Enden. Die Hauptfront ist durch außenliegende, strebe­pfeilerartige Vorsprünge nach dem Schema der Klassenaufteilung gegliedert. Die beiden Eingangstüren im nach Geschlechtern getrennten Schulbau liegen in flachen Eingangsvorbauten und sind durch plastischen Schmuck hervorgehoben. Der Baukörper wird durch ein weit auskragendes, leicht geneigtes Walmdach abgeschlossen. In der Nordecke des Grundstücks liegt, quer zur Straße über einen kurzen Verbindungsbau zu erreichen, ein sepa­rates Turnhallengebäude.

>> link zu einem Foto der Schule in „Hamburg und Seine Bauten“, S, 252

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Ort
Hamburg-Borgfelde, Burgstraße/Klaus-Groth-Straße

Baujahr
1915 (1921)

Auftraggeber
Freie und Hansestadt Hamburg

Quellen
Neuere Hamburger Staatsbauten. In: Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 11 (1927), S. 447ff.; Hbg. u. s. Bauten 1918/29, S. 252, 383.
Zustand
Werk erhalten
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190 Volksschule Burgstraße

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