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098 Krematorium „Tolkewitz“

Den Auftrag für das Krematorium erhielt Schumacher gegen die Konkurrenz von Paul Wallot und Hans Erlwein oder Heinrich Tessenow. Der Grund war, man wollte Schumacher in Dresden halten. Die achsensymmetrische Gesamtanlage umfaßt den Hauptbau, einen Wirtschaftshof und den arkadenumsäumten Urnenhof und ein langgestrecktes Wasserbecken vor dem Eingang. Im Zentrum steht der Hauptbau mit tonnenüberwölbter Feierhalle. Die technischen Einrichtungen mit der Verbrennungsanlage liegen im Keller. Die künstlerische Ausstattung mit Figuren übertrug Schumacher Georg Wrba. Otto Gußmann entwarf die zwölf farbigen Fenster und die Decke über der Versenkungsanlage.

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Ort: Dresden-Tolkewitz, Wehlener Straße 15
GLat: GLng: GZoom: 10


Baujahr:
1908-11


Auftraggeber:
Stadt Dresden


Quellen:
Fritz Schumacher: Stufen des Lebens, DVA Stuttgart, 2 Auflage, 1935, S. 275 -276 Dekorative Kunst 19 (1911), S. 105-126 Moderne Bauformen 7 (1908), S. 62, Taf. 12,13 (Entwurf) Städtebau 7 (1910), S. 91 (Modellfoto) und 92 f. Profanbau 8 (1912), S. 525f Bauzeitung 45 (1911), S. 489-494 Deutsche Bauzeitung Mitteilungen über Zement, Beton- u. Eisenbetonbau 8 (1911), S. 49ff Frank: Fritz Schumacher. Reformkultur und Moderne; Jürgen Schieferdecker: Fritz Schumacher und sein Krematorium in Dresden. In: Zur Aktualität der Ideen von Fritz Schumacher. Schriftenreihe der Arbeitsgruppe Fritz-Schumacher-Kolloquium, Bd. 1. Hamburg 1992, S. 28ff.


Datensatz:

098 Krematorium „Tolkewitz“


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Aktualisierungsdatum:
14.06.2017