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Werkkatalog

081 Bühnenbild „Hamlet“

081

Nach dem Scheitern eines Theaterprojektes mit Edward Gordon Craig und Insadora Duncan anläßlich der Dresdner Kunstgewerbe-Ausstellung 1906 erhielt Schumacher die Möglichkeit, seine Idee einer reformierten Bühnengestaltung im Januar 1909 am Königlichen Schauspielhaus in Dresden zu realisieren. Beeinflußt von den Ideen Adolphe Appias, mit denen er bereits um 1895 in Kontakt gekommen war, schuf er für den als „zeitlos“ eingeschätzten „Hamlet“ monumentale Bühnenräume, die frei sind von historischen und naturalistischen Zitaten. Ein System von fest installierten architektonischen Grundelementen erlaubt in Verbindung mit variablen Versatzstücken und Vorhängen die schnelle Verwandlung für 18 verschiedene Szenen auf einer Bühne ohne besondere technische Ausstattung.

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Kategorie:



Ort: Dresden
GLat: GLng: GZoom: 10


Baujahr:
1907-09


Auftraggeber:
Königliches Schauspielhaus Dresden


Quellen:
SUB, Schumacher-Nachlaß DTM Hamburgische Theatersammlung (historische Photos) Schumacher: Stufen Schumacher: Wandlungen Schumacher: Die Hamlet-Inszenierung des Dresdener Hoftheaters. In: Moderne Bauformen, 1909, S. 289ff Oskar F. Walzel “Bühnenfragen der Gegenwart” in “Internationale Wochenschrift” 3. Jahrgang Nr. 16 u. 17 Erich Haenel: Neue Deutsche Bühnenkunst. In: Dekorative Kunst 18, 1910, S. 181


Datensatz:

081 Bühnenbild „Hamlet“


Bearbeiter:
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Aktualisierungsdatum:
14.06.2017