Datenbank:
Literaturverzeichnis

Autor
Völlmar, Thomas

Titel
Bild – Bühne – Architektur

Untertitel
Fritz Schumachers Entwürfe für das Theater 1899–1920

Ort
Berlin

Verlag
Culturcon Medien

Jahr
2009

Kategorie

ISBN
978-3-941092-25-9

DNB
http://d-nb.info/99618452X

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Einführung
1.1 Einleitung 1
1.2 Der Architekt Fritz Schumacher 2
1.3 Forschungsstand 3
1.4 Fragestellung 5
1.5 Methodik 6
Um 1900
2.1 Die Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts 9
2.2 Die Bühnenreformbewegung der Jahrhundertwende 17
Der Architekt als Bühnenbildner
3.1 Phantasien in Auerbachs Keller 31
3.2 Hamlet 47
3.3 Macbeth 75
3.4 Variationen 92
Gedanken zur szenischen Gestaltung
4.1 König Lear 107
4.2 Dekorative Kunst 108
4.3 Das Bauschaffen der Jetztzeit und historische Überlieferung 109
4.4 Im Kampfe um die Kunst 111
4.5 Moderne Baufonnen 112
4.6 Zeitfragen der Architektur 113
4.7 Die Sprache der Kunst 118
4.8 Wandlungen im Bühnenbild 121
4.9 Selbstgespräche 129
4.10 Stufen des Lebens 130
Inszenierte Architektur
5.1 Krematorium Dresden-Tolkewitz 133
5.2 Staatliche Kunstgewerbeschule 147
5.3 Finanzdeputation Hamburg 152
5.4 Friedhofskapelle Xffl 158
5.5 Volksschule Wendenstraße 163
Theoretische Betrachtungen
6.1 Georg Fuchs 169
6.2 Walter Grohmann 171
6.3 Adolf von Hildebrand 178
6.4 Heinrich Wölfflin 182
6.5 August Schmarsow 186
6.6 Friedrich Nietzsche 189
Zusammenfassung
7.1 Einheit von Kunst und Leben 193
7.2 Die Bühne als hintereinander angeordnete Reliefschichten 195
7.3 Klarheit und bildmäßige Wirkung 198
7.4 Dem Theater verfallen 199
7.5 Bühnenbild und Architektur 202
Anhang
8.1 Anmerkungen 207
8.2 Abbildungsnachweis 239
8.3 Bibliographie 244
8.4 Register 251
8.5 Lebenslauf Fritz Schumacher 253

Datensatz
Völlmar: Bild Bühne Architektur

Bearbeiter
voellmar

Aktualisierung
01.06.2009

  1. Deutsches Architektenblatt 2009

    Gibt es eine Person der Hamburger Architektur- und Stadtplanungsgeschichte, die akribischer untersucht wurde als Fritz Schumacher? Offen, so schien es, liegt Leben und Werk des einstigen Baudirektors und Leiter des Hamburger Hochbauwesens vor uns. Der Hamburger Architekt Thomas Völlmar schaffte es jedoch, eine zumindest bisherwenig beachtete Seite – Schumachers ans Tageslicht zu befördern: Schumachers Entwürfe und Arbeiten für das Theater. Warum es so lange dauerte, bis dieser Teil seines Schaffens wiederentdeckt wird, bleibt unklar – zumal Schumacher in den Zehner- und Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts als einer der Hauptreformer des deutschen Bühnenbilds galt. Zwar habe es, so der Autor, verschiedene Forscher wie Christian Weller und Hartmut Frank gegeben, die die Bedeutung des szenischen Werks Schumachers als Experimentier- und Erprobungsfeld für seine Bauten und Stadträume bereits gesehen hätten. Doch blieben diese Aussagen mehr Behauptung als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis, denn eine umfassende und vertiefende Untersuchung blieb bislang aus. Völlmar weist in seinem akribisch recherchierten Buch hingegen nach, dass die „auf der Bühne wirksamen Mittel, die stilisierte Abstraktion, die rhythmische Abfolge von Elementen und das Schichten von Ebenen“ auch in der Architektur Schumachers Widerhall findet. Als Beispiele für diese in Schumachers Bühnenbild und Architektur gleichermaßen wirkende Idee des Inszenatorischen werden das Krematorium in Dreden-Tolkewitz, die Staatliche Kunstgewerbeschule in Hamburg, die Hamburger Finanzdeputation, die Friedhofskapelle Xlll und die Volksschule Wendenstraße näher untersucht. Der Anspruch des Autors, durch die Auseinandersetzung mit Schumachers Bühnenbildern und Architektur „zu einem generellen Schlüssel für das Verständnis der geistigen Impulse in der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts“ zu gelangen, ist tatsächlich erreicht worden. Und ganz nebenbei ist dabei ein höchst interessantes und lehrreiches Buch über eine uns heute noch prägende Kunstepoche entstanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.