Hamburger und Altonaer Reformwohnungsbau der 1920er Jahre

Vergleichende Perspektiven von Modellen der Moderne

Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus (2019) und des Hamburger Architektursommers 2019

Veranstalter:
Fritz-Schumacher-Gesellschaft (FSG) und Gustav-Oelsner-Gesellschaft (GOG)

Termin:
09. und 10. Juni 2019

Thema:
Im Rahmen der Tagung soll die baukulturelle Vielfalt des Hamburger Reformwohnungsbaus nach 1918 beleuchtet und auf die Bauhausmoderne bezogen werden. Das „rote Hamburg“, das durch seine Backstein-Optik besticht, entfaltet lokal eine bedeutende Wirkung. Die Erbauer dieses Reformwohnungsbaus und -Siedlungsbaus in Hamburg und Altona sind prominente Vertreter wie Fritz Schumacher, Gustav Oelsner, Karl Schneider und die Gebr. Frank. Da dieser Baustil vielfach als „Hamburgensie“ abgetan wird, findet er immer noch wenig Beachtung in einschlägigen Publikationen zur Moderne. In dieser Veranstaltung werden exemplarische Architekturbeispiele der oben genannten Architekten herangezogen und mit den Strömungen der Bauhausmoderne verglichen. Des Weiteren werden Fragen der Zukunftsfähigkeit beispielhaften Wohnungsbaus der 1920er Jahre referiert und diskutiert.
Ausgewiesene Referenten werden über Beispiele und ausgewählte Aspekte der Vorhaben referieren.

Orte:
09. Mai 2019:
Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg
9.30-16.00, danach Rundgang/Rundfahrt
10. Mai 2019:
Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg
9.30-16.00, danach Rundgang/Rundfahrt

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dirk Schubert (FSG) und Prof. Dr. Peter Michelis (GOG)

Es wird kein Eintritt erhoben.
Anmeldung wird erbeten unter:
dirk.schubert[at]hcu-hamburg.de oder
peter.muichelis[at]gmx.eu