{"id":1,"date":"2017-04-09T14:40:01","date_gmt":"2017-04-09T12:40:01","guid":{"rendered":"http:\/\/fritzschumacher.de\/institut\/?p=1"},"modified":"2022-04-22T14:04:55","modified_gmt":"2022-04-22T12:04:55","slug":"wachsende-stadt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fritzschumacher.de\/institut\/wachsende-stadt\/","title":{"rendered":"Ausstellung &#8222;Die wachsende Stadt &#8211; Hamburg von 1814 &#8211; 1914&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><strong>Eine Ausstellung f\u00fcr den Architektursommer 2019 in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 (B\u00f6rse)<br \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Schirmherr der Ausstellung war Oberbaudirektor a. D. Prof. J\u00f6rn Walter<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Ausstellung zeigt das Fritz-Schumacher-Institut wieder ein Epochenpanorama von Hamburg. Es geht um den Zeitraum von 1814 bis 1914, die entscheidende Transformationsphase Hamburgs auf dem Weg zur gro\u00dfst\u00e4dtischen Metropole. Ein Blick auf den demografischen Wandel verdeutlicht das: Lebten nach dem Abzug der Franzosen im Stadtbereich ca. 60.000 Menschen, so stieg die Zahl bis zum Ersten Weltkrieg auf ca. 1,1 Millionen.<\/p>\n<p>Vor allem die zweite Epochenphase nach dem Gro\u00dfen Brand von 1842, die sog. Gr\u00fcnderzeit, war die dynamischste Phase, die Hamburg jemals erlebte. In der r\u00e4umlichen Gestaltung, im Stadtbild mit der Modernisierung der Infrastruktur, aber auch in Kultur und Lebensstil kam es zu Neuerungen, die Hamburg gravierend ver\u00e4nderten und bis heute pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Bestimmend f\u00fcr die Stadtentwicklung und Stadtgestaltung waren in dieser Epoche neben Architekten vor allem Ingenieure und technische Beamte. Ihr gro\u00dfer Einfluss und ihre besondere Bedeutung bei Hamburgs Entwicklung auf dem Weg von der mittelalterlichen Stadt zu einer Gro\u00dfstadt ist ein Schwerpunkt des neuen Projektes.<\/p>\n<p>Wie entand die Gro\u00dfstadt Hamburg? Wie ver\u00e4nderte sich das Stadtbild?<br \/>Was waren die Gr\u00fcnde f\u00fcr die dynamische Entwicklung Hamburgs und in welcher Form und Gestalt ver\u00e4nderte sich die Stadt in diesem 100j\u00e4hrigen Zeitraum?<\/p>\n<p>Es werden die Ursachen und Hintergr\u00fcnde erkl\u00e4rt und aufgezeigt, um das meistens nur partikular vorhandene Wissen um Hamburgs Weg zur Gro\u00dfstadt zu vervollst\u00e4ndigen. Thematisiert werden Ereignisse und Prozesse, die ausschlaggebend Hamburgs Urbanisierungsprozess beeinflusst und gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n<p>Der Entwicklungspfad einer Stadt ist nur zum Teil vorgezeichnet. Das heutige Hamburg ist in seiner Erscheinung nicht selbstverst\u00e4ndlich. Es gab in der Geschichte konkrete Entscheidungen und Ereignisse, die das Schicksal Hamburgs in die eine oder andere Richtung gelenkt haben. So\u00a0 z. B. die Entscheidung 1862 von Wasserbaudirektor Dahlmann gegen einen Dockhafen, wie ihn London hatte, f\u00fcr einen offenen Tidehafen.<\/p>\n<p>Vier einschneidende historische Ereignisse waren f\u00fcr die grundlegenden Ver\u00e4nderungen und die erheblichen Stadterweiterungen verantwortlich:<br \/>\u25cf\u00a0 der gro\u00dfe Brand von 1842 und der planm\u00e4\u00dfige Wiederaufbau<br \/>\u25cf\u00a0 die Aufhebung der Torsperre; dadurch konnte der Entwicklungsdruck von den Alt- und Neustadtbereichen auf die Vorst\u00e4dte abgeleitet werden<br \/>\u25cf\u00a0 der Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich und als dessen Folge<br \/>der Bau der Speicherstadt<br \/>\u25cf\u00a0 die Choleraepidemie 1892 und die anschlie\u00dfenden Fl\u00e4chensanierungen in der Alt- und Neustadt.<\/p>\n<p>Die umfangreiche, repr\u00e4sentative Ausstellung und das Begleitbuch schlie\u00dfen das Forschungsprojekt nun ab.<\/p>\n<p><strong>Die Ausstellung wurde vom 18. 10. 2019 bis zum 17. 01. 2020 in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg, gezeigt.<\/strong><b><\/b><\/p>\n<p><strong>Wir danken den F\u00f6rderern und Unterst\u00fctzern, ohne die dieses Projekt nicht h\u00e4tte realisiert werden k\u00f6nnen: <\/strong><\/p>\n<p>Beh\u00f6rde f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr und Innovation; COMFORT Hamburg GmbH; Denkmalschutzamt Hamburg; HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG; Landesbetrieb Stra\u00dfen, Br\u00fccken und Gew\u00e4sser Hamburg; Quantum; Staatsarchiv Hamburg; Stiftung Denkmalpflege Hamburg; Sutor-Stiftung, F\u00f6rderung der Architektur und Technik; Wetzel &amp; von Seht.<\/p>\n<p>e-Mail: institut@fritzschumacher.de\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Telefon: 040 63299617<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Ausstellung f\u00fcr den Architektursommer 2019 in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 (B\u00f6rse) Schirmherr der Ausstellung war Oberbaudirektor a. 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