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Die Reform der Großstadtkultur – Das Lebenswerk Fritz Schumachers (1869-1947)

Die Reform der Großstadtkultur
Das Lebenswerk Fritz Schumachers (1869–1947)

KUNSTHAUS HAMBURG 18. JUNI – 15. SEPTEMBER 2013  

Es gibt kaum einen zweiten Architekten in Deutschland, der ein so umfangreiches Wirkungsfeld abgedeckt hat wie Fritz Schumacher (*Bremen 1869, †1947 Hamburg). Die „Reform der Großstadtkultur“, insbesondere die Frage des Zusammenlebens der Menschen in der Stadt, stand im Zentrum des Schaffens von Schumacher, der in Hamburg von 1909 bis 1920 als Leiter des Hochbauwesens und von 1924 bis 1933 als Oberbaudirektor wirkte und durch die Nationalsozialisten zwangspensioniert wurde. Unter der Leitung von Schumacher prägte sich das heutige Stadtbild Hamburgs mit Parkanlagen, Verwaltungs- wie Schulgebäuden und sozialem Wohnungsbau. Bedeutend sind auch Schumachers Tätigkeiten (1920-23) in Köln als „technischer Bürgermeister“ unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer, das Engagement in der norddeutschen Regional- wie Landesplanung und die enge Zusammenarbeit mit der Künstlerschaft Hamburgs bei der Gestaltung von Innen- und Außenräumen.
Die von Dieter Schädel und Gisela Schädel kuratierte, umfassende Ausstellung des Fritz-Schumacher-Instituts im Kunsthaus Hamburg zeigt das Lebenswerk des Architekten und Städtebauers anhand von Modellen, historischen und aktuellen Fotografien, Plänen, Zeichnungen, antiquarischen Büchern und Handschriften.
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Ausstellung


Adresse
Kunsthaus Hamburg
Klosterwall 15
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
Dauer
18. Juni – 15. September 2013
Kontakt
Kunsthaus Hamburg: 040/335803
Web
kunsthaushamburg.de
fritzschumacher.de

Ausstellung 2013 Fritz Schumacher Bild07940 Kunsthaus Hamburg
Ausstellung 2013 Fritz Schumacher Bild07947 Kunsthaus Hamburg

Carl Ludwig Wimmel

Ausstellung in der Handelskammer Hamburg

Carl Ludwig Wimmel
Ein Hamburger Baumeister und seine Bauten

Als Stadtbaumeister und Architekt prägte Carl Ludwig Wimmel (1786– 1845) einst das Hamburger Stadtbild. Während nur ein Bruchteil seiner Werke von Brand, Krieg und Abriss verschont blieb, sind viele seiner Baupläne und Zeichnungen erhalten. Die Ausstellung zeigt Originalzeichnungen, Grafiken sowie Modelle von Entwürfen des ersten Hamburger Baudirektors.

Ausstellungsort:
Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1
hk24.de/kultur
Schirmherrschaft:
Frau Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld
Ausstellungsdauer:
07. Juni bis 31. August 2012
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 09.00 bis 17.00 Uhr
Freitag: 9.00 bis 16.00 Uhr
Eintritt:
Eintritt frei
Veranstalter:
Fritz Schumacher Institut an der HfbK,
Handelskammer Hamburg
Förderer:
Sutor-Stiftung
Hamburger Feuerkasse
Bildarchiv des Denkmalschutzamtes Hamburg
Kontakt:
institut.fritzschumacher.de

Link:
architektursommer.de

Ausstellung im Staatsarchiv Hamburg

Carl Ludwig Wimmel und seine Zeit

Kaum ein Baumeister aus dem 19. Jahrhundert hat in Hamburgs Archiven eine so große Palette unterschiedlicher Bauzeichnungen hinterlassen wie der Stadtbaumeister Carl Ludwig Wimmel (1786-1845). Eine Auswahl dieser Baupläne, ergänzt durch Werke anderer Architekten dieser Zeit, wird im Rahmen des Architektursommers in einer Ausstellung im Staatsarchiv Hamburg präsentiert.

Ausstellungsort:
Staatsarchiv Hamburg, Kattunbleiche 19
Ausstellungsdauer:
11. Juni bis 31. August 2012
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 10.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag und Freitag: 10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstalter:
Staatsarchiv Hamburg
Fritz-Schumacher-Institut
Kontakt:
040/428313274
staatsarchiv.hamburg.de
Information:
architektursommer.de

Ernst Ludwig Kirchner Ausstellung in Darmstadt

Die Darmstädter Mathildenhöhe präsentiert in einer Ausstellung die architektonischen Arbeiten des Schumacher Schülers Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938). Bis zum 8. Januar 2012 ist diese kaum wahrgenommene Seite des expressionistischen Künstlers im Museum Künstlerkolonie Mathildenhöhe zu entdecken.
Ernst Ludwig Kirchner ist der einzige der vier Architekturstudenten und späteren Brücke-Künstler mit einem veritablen Korpus an Architekturarbeiten zwischen Historismus, Jugendstil und früher Moderne. Seine Entwürfe reichen von aufwendigen Innenraumgestaltungen mitsamt Möbeln, Lampen und Wandornamenten über Wohnhausprojekte, Malerateliers, Hotel- und Museumsplanungen bis hin zu seiner Diplomarbeit mit dem Entwurf einer kompletten Friedhofsanlage.
Das architektonische Werk von Ernst Ludwig Kirchner wird auf der Mathildenhöhe Darmstadt in den Kontext seiner einflussreichen Lehrer Fritz Schumacher und Paul Wallot sowie seiner Kommilitonen und späteren Brücke-Kollegen Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gestellt.
Kirchners Architekturentwürfe, insbesondere geprägt von Jugendstil und früher Moderne, weisen eine zum Teil frappierende Nähe zum Schaffen zeitgenössischer Architekten und Gestalter wie Peter Behrens, Erich Mendelsohn oder Joseph Maria Olbrich auf. Damit erschließt die Ausstellung neben einem monographischen Blick auf Kirchners Frühwerk zugleich ein spannendes Kapitel der Kulturgeschichte des Bauens um 1900.

2. Oktober 2011 bis 8. Januar 2012
Museum Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt
Dienstag bis Sonntag 11 – 18 Uhr

mathildenhoehe.info

www.baunetz.de
www.hr-online.de
www.echo-online.de